„Für das Können gibt es nur einen Beweis: Das Tun!“

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Die Baustelle im August 2025 ©SEG

Dieses Zitat beschreibt treffend die Entwicklung des Sportparks Rheinhöhe: Auf der Baustelle beweisen wir – der Bäderbetrieb und Bauherr mattiaqua, die Stadtentwicklungsgesellschaft Wiesbaden mbH als Generalübernehmerin, das Generalplanungsteam der ARGE Sportpark Rheinhöhe mit allen weiteren an der Planung und am Bau beteiligten Unternehmen – unser Können, die starke Zusammenarbeit und gute Koordination – im täglichen Tun – für den Bau des Sportparks Rheinhöhe!

Ohne Becken kein Bad – Die Arbeit wird sichtbar!

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Blick auf die künftige Beckenlandschaft

Die wohl wichtigsten Bestandteile des Schwimmbades nehmen Gestalt an: Die Becken, noch bestehend aus Beton und Stahl, nehmen Form an und lassen zunehmend die Dimensionen und die Anordnung innerhalb des Gebäudes erahnen.

Insgesamt besteht die Schwimmhalle aus fünf einzelnen Becken: Dem wettkampfgerechten 50 x 25 m Sportbecken mit einer Wassertiefe von 1,80 bis 3,80 m und dem Freizeitbad, das aus dem Familienbecken, dem Kleinkinderbecken mit Planschbecken und dem Kursbecken besteht. Die Becken im Freizeitbereich können dabei auch als Einschwimmbecken für Wettkämpfe genutzt werden.

Auf der Baustelle sind derzeit im Schnitt 85 Bauarbeiter, Poliere und Bauleiter der Rohbaufirma Glöckle Hoch- und Tiefbau GmbH tätig. Auch das Bauleitungsteam von 2plus Baumanagement GmbH, ein Nachunternehmer des Generalplaners asp Architekten GmbH ist mit 2 Personen durchgehend vor Ort, um den Fortschritt der Bauarbeiten zu überwachen und zu koordinieren. In regelmäßig stattfindenden gemeinsamen Terminen mit allen Beteiligten wird u.a. über die Fortschritte und die Einhaltung der ehrgeizigen Bauzeitenpläne – aktuell für den Bau der Beckenlandschaft – gesprochen.

Die Rauten kommen: Wir können ‚Holztragwerk‘

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Abbundanlage der Firma Ammann ©asp Architekten I Stuttgart

Bereits im Juni diesen Jahres wurde zwischen der Baustelle, und der ehemaligen Umkleide des Volleyballvereins – auf der ehemaligen Rollschuhbahn – ein Muster des Holztragwerkes gebaut. Die lichte Höhe bis zur Unterkante des Tragwerks von ca. 4m entspricht der späteren Raumhöhe im Familienbad und veranschaulicht die spätere Wirkung der Rauten im Gebäude. In die Holzrauten werden unterschiedliche Ausfachungen wie Oberlichter, die so genannten Lichtkissen für die Beleuchtung, sowie Absorberplatten für den Schallschutz in unterschiedlichen Grüntönen eingesetzt. So erhält der Sportpark seine Blätterdach-ähnliche Atmosphäre.

Im Juli 2025 wurde die neu in Betrieb genommene Abbundanlage der beauftragten Firma ‚Holzbau Josef Ammann‘ in Ingelheim besichtigt. Mit dieser Anlage werden die einzelnen Bestandteile des Holztragwerks hergestellt. Dabei wird gesägt, gefräst, geschlitzt und gebohrt, bis die Balken die gewünschte Form haben. Die aus diesen Balken zusammen gesetzten Fachwerkträger sind Bestandteil der Tragstruktur für die drei Dächer. Hier kommt es auf die Maßgenauigkeit der Einzelteile an, damit alles zusammenpasst und die spätere Tragfähigkeit sichergestellt wird. Der Bauherr und das gesamte Planungsteam konnten sich vor Ort in Ingelheim ein Bild von der Kompetenz und Professionalität der beauftragten Fachfirma machen.

Die besondere Herausforderung stellt dann der anschließende Transport der bis zu rd. 60 m langen Träger nach Wiesbaden dar.  Die insgesamt 125 Holz-Fachwerkträger werden in rd. 90 Einzeltransporten mit Speziallastzügen jeweils ab 22 Uhr während der verkehrsarmen Zeiten zur Baustelle transportiert. Im Herbst 2025 wird mit dem Transport begonnen.

Schritt für Schritt werden die Träger dann tagsüber auf der Baustelle verbaut. Dieser Ablauf erfordert eine enorme Koordination und ein gutes Zusammenspiel zwischen den Gewerken Rohbau und Holzbau sowie der Bauüberwachung.

Wir zeigen unser Tun bei regelmäßig stattfindenden Baustellenrundgängen

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Baustellenrundgang mit dem Magistrat ©LHW

Seit Mai dieses Jahres bieten mattiaqua und SEG Baustellenrundgänge an. Den offiziellen Auftakt bildete der Rundgang mit der Betriebskommission von mattiaqua sowie die Besichtigung der Baustelle mit dem Magistrat der Landeshauptstadt Wiesbaden. Beide politischen Gremien nutzten die Gelegenheit, ihre jeweils anschließenden Sitzungen im Baucontainer vor Ort abzuhalten. Die Mitarbeitenden von mattiaqua konnten sich im Rahmen von zwei weiteren Führungen bereits ein Bild von ihrem späteren Arbeitsplatz machen. Weitere Rundgänge sind zunächst für Beteiligte an der Planung sowie für die betroffene Nachbarschaft vorgesehen. Es werden voraussichtlich weitere Führungen für die Öffentlichkeit angeboten werden können. Wir informieren zu gegebener Zeit auf der Website und über den Newsletter, sobald es eine Möglichkeit zur Anmeldung gibt.

Die Rundgänge starten immer am Infopoint, dem Funktionsgebäude neben der ehemaligen Rollschuhbahn. Dieses wurde für die Führungen mit einer kleinen Ausstellung im Baustellen-Charme umgestaltet. Dort gibt es zunächst eine kurze Einführung zur Historie des Projektes und dem architektonischen Konzept. Nach dem Ankleiden mit der notwendigen Sicherheitsbekleidung geht es gemeinsam auf die Baustelle. Hier werden je nach Baufortschritt die jeweiligen Abschnitte, die Gewerke und die Abläufe erklärt.

Ein besonderer Dank geht an die Design Agentur Wiesbaden 99° für die Unterstützung bei der Gestaltung des Infopoints sowie an unsere Baustellenexperten, die die Rundgänge leiten.

Der symbolische Grundstein ist gelegt!

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Die Kapsel wird eingemauert ©SEG, Paul Müller

Am 07.08.2025 wurde die Grundsteinlegung für den Sportpark Rheinhöhe feierlich begangen. Bei diesem besonderen Baufest füllten die Beteiligten eine Zeitkapsel – mit Plänen, Urkunden, Münzen, einer Tageszeitung, einem regionalen Wein und zwei Badeenten und vermauerten sie symbolisch im Fundament – als Zeichen für den Start in eine sportliche Zukunft. Die Kapsel wird später im Eingang des Sportparks zu sehen sein.

In einer moderierten Gesprächsrunde tauschten sich Vertreterinnen und Vertreter aus der Politik, der Planung und den künftigen Nutzenden zur Historie und den Entwicklungen am Sportpark Rheinhöhe aus. Die ein oder andere Anekdote aus der Planungs- und Bauzeit wurde zum Besten gegeben.

Auf dem Podium sprachen Gert-Uwe Mende, Oberbürgermeister der Landeshauptstadt Wiesbaden, Roland Stöcklin (Geschäftsführer der SEG), Stadtrat Kowol (Dezernat für Bauen und Verkehr), Thomas Baum (Betriebsleiter mattiaqua), Christiane Wald (Vorsitzende RSC-Wiesbaden e.V.), Helmut Fritz (stellv. Ortsvorsteher Wiesbaden-Biebrich und Ehrenmitglied Sportkreis Wiesbaden), sowie David Profit (Präsident des Deutschen Schwimm-Verbands (DSV)).

Nach dem Packen der Zeitkapsel trug der Freiwasserschwimmer und Olympiateilnehmer Christian Reichert die Kapsel zunächst zum Verlöten und anschließend zum symbolischen Grundstein, wo sie eingemauert wurde.

Rund 200 Gäste nutzten im Anschluss die Gelegenheit, sich bei Gegrilltem ein persönliches Bild vom Fortschritt auf der Baustelle zu machen. Für einen besseren Blick auf die Bäderlandschaft stand eine Empore bereit, von der aus die Baustelle gut überblick werden konnte.

Trotz des laufenden Baustellenbetriebs lief die Veranstaltung – quasi unter der Eishalle – reibungslos ab. Es war ein gelungenes Zusammenspiel aller beteiligten Akteure, das erneut die gute Organisation und Koordination auf der Baustelle und hinter den Kulissen unter Beweis stellte.

Der Blick zurück – für den Weg nach vorn

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„Bei der Arbeit“ ©SEG

Immer mal wieder ein Auge drauf:
Der Sportpark wächst

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Letzte Aktualisierung: 30.08.2025 16:00 Uhr

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Letzte Aktualisierung: 30.08.2025 16:00 Uhr

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